Samstag, 6. September 2008

Schnitzeljagd mit einem chinesischen Turm…

…und andere bayrische Kuriositäten.

Kein Witz, ich habe heute eine gefühlte Schnitzeljagd mit einem chinesischen Turm in einem englischen Garten gespielt und haushoch verloren. Ich hätte ja nicht gedacht, dass es mir solche Probleme bereiten würde ein Gebäude zu finden, das schon aufgrund des Namens eine einigermaßen beachtliche Größe haben sollte und sich, nebenbei gesagt, auch nicht urplötzlich auf seinen zwei imaginären Beinchen fortbewegen kann. Weder denke ich, dass sich das Gebäude mit einem seltsamen Spray unsichtbar machen könnte, noch dass es auf ein geheimes Signal hin im Boden versinken würde. Überprüfen kann ich dies jedoch alles nicht, denn ich habe den chinesischen Turm einfach nicht erblicken können. Jedenfalls nicht „in Echt“ – über Google wäre es wohl kein Problem.
Wahrscheinlicher als die oben genannten Erklärungen ist wohl, dass die Pfade zu verschlungen, die Karten im Park verfälscht oder ich einfach heute zu deppert dazu war.
Résumé: Der Englische Garten ist durchaus ein sehenswerter Anblick – jedenfalls das, was ich davon gesehen habe. Bezüglich Kommentaren zum chinesischen Turm, muss ich mich jedoch jeglichen Beschreibungen enthalten; es war eine Mission impossible für mich, denn irgendwann haben sich meine Füße gegen eine weitere Suche gewehrt. So musste ich die weiße Flagge vor dem Turm hissen…

So, und nun ein kleiner Stilbruch. Denn die ganze Zeit in einer so poetischen Sprache vor mich hinzutippen erfordert schon höchste Konzentration und die ist nach mehreren Stunden in der Hauptstadt Bayerns nicht mehr so vortrefflich vorhanden. Bayern? Richtig, Bayern. In diesem so klischeebehafteten Bundesland befinde ich mich gerade, ganz in der Nähe der Hauptstadt, und überprüfe, ob die Klischees der Wahrheit entsprechen. Natürlich ist dies nicht meine Hauptintention, aber wenn ich schon mal da bin…
Bis auf die Geschichte mit dem englischen Garten habe ich mich übrigens ganz gut in München zurechtgefunden, was nicht so schwer ist, wenn man überall Pläne und U- und S-Bahn Haltestationen sieht. Was ich ansonsten gesehen habe: Menschen in Trachten („Laufen die immer so rum oder liegt das am baldigen Oktoberfest?“), bayrische Flaggen, schnieke Einkaufsstraßen, die ganz normale Innenstadt, den Starnberger See, bayrische Wälder und Hügel (hatte ja gedacht, ich Ostfriesin hätte hier mehr Probleme mit Erhebungen, aber um München rum ist es relativ flach – fast schon Heimatgefühle, obwohl das ja eine gefährliche Aussage ist=)),…

3 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Hi, machst du auch fleißig Fotos?? Bin gespannt welche davon zu sehen... kannst ja mal ein paar online stellen wenn du willst =)

lg und noch viel Spaß im Süden Judith

Anonym hat gesagt…

Schön guten Abend! Schatz! Endlich mal etwas von dich zu hören. Deine Sprache kann man fast nicht verstehen. So viele unbekante Wörter und dann noch das Englische.
Wünschen dir alles Gute und Gottes Schutz auf allen deinen Wegen.
LG & alles Gute deine O & O.

doa ben-dod[o] hat gesagt…

obacht! pass bloas oaf, doas du di nett oan oaner weischwurscht verschluckst^^
hoab di lioab