Mein guter ehemaliger Englischlehrer würde sagen, ich habe da eine fyping terror in der überschrift eingebaut. Sollte das nicht eigetnlich Abschlussbericht heißen? Stimmt, aber ich fand das besser - warum? Keinen Grund nur so...
Genug der Vorrede, sonst denkt ihr noch ich vergeude eure wertvolle Zeit mit unnützen Texten und habe in Wirklichkeit nichts zu sagen. Wer weiß vielleicht habt ihr ja recht, aber das wird sich dann am Ende des Textes herausstellen.
EIigentlicher Grund aus dem ich mich hier mal wieder melde, ist dass mal wieder so viel passiert ist und ich urlang keinen Bericht mehr verfasst hab. Weltjugendkonferenz ist vorbei, alle meinen speziellen Freunde wahrscheinlich wieder zuhause. Obwohl ich mir nicht sicher bin, ob man das so genau sagen kann. Außerdem habe ich bereichts meinen letzten FSJ Arbeitstag im GJW gearbeitet und nun offiziell im Urlaub und dann bald offiziell mit dem Jahr fertig. Die Leute wiedersehen, werde ich aber hoffentlich mal (bald) wieder. Ich schätze, dass ich mich einfach mal in eine Kaffeepause einschleichen werde. Na klar, schade find ich's schon, dass meine Zeit dort schon um ist und für mich war es wirklich ein ereignisreiches, bereicherndes (was fürn altes Wort, aber es passt einfach) Jahr. Insgesamt ist es aber okay dass es so ist wie es ist und ich trauere nicht unendlich hinterher sondern habe eine Menge toller Erinnerungen und wertvoller Erfahrungen, mit denen es weitergehen kann.
Hier ein paar Stichworte aus meinem mentalen Erinnerungs- und Erfahrungsarchiv vom letzen Jahr:
Im GJW hab ich ja so einiges gelernt - das geht von Korrespondenzwissen, über Organisatorisches bis ins Finanzielle. Wann hätte ich sonst die Gelegenheit auf einer Ameise (Hubwagen) durch die Gegend zu flitzen, bzw. kutschiert zu werden, Paletten zu packen und auszupacken, in einen LKW einzuladen und auszuladen und Schlafsäcke durch die Gegend zu werfen?! So viele E-Mails wie ich in diesem Jahr geschrieben habe, habe ich wahrscheinlich in meinem Leben noch nicht geschrieben. Ich habe außerdem zwischendurch gemerkt, dass es gar nicht so schlimm ist irgendwelche Leute wegen irgendwas anzurufen und mich mit ihnen zu unterhalten. Schwierig wird's nur, wenn ich das Gefühl habe, diese Leute möchten mir ihre ganze Lebensgeschichte in einem Telefonat verpackt erzählen. Wann hätte ich außerdem sont die große Ehre gehabt so viele Menschen aus aller Welt kennen zu lernen, in fremde Kamaras zu winken und zu lächeln, meine E-Mail Adresse auf Notizblocks aus Indien und anderen Ländern zu verewigen und Visitenkarten einzusacken. Auch der Transport von zwei moströsen Koffern zum Hauptbahnhof wäre mir dann erspart geblieben - ich habe ja den Verdacht, dass ich in dem einen Koffer relativ bequem hätte mitreisen können.
So, und das sind nur ein paar Stichworte - alles auszuschreiben wäre auch stinklangweilig, aber vielleicht schreib ich irgendwann mal noch ein wenig mehr, da jetzt meine Augen aber langsam kleiner werden und mein Hirn dann zwischendurch auch ein wenig auf Sparflamme schaltet, mach ich mich jetzt erst mal auf den Weg nach unten.
1 Kommentare:
Danke, für die Nachricht! Aber wie geht es jetzt weiter? Wo werden wir dich in der nächsten Zeit aufspühren können? Was sind deine Gedanken?
Allerdinks Gottes reichen Segen und Beistand auf den weiteren Lebensweg! Wir lieben und beten für dich. O & O.
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