Freitag, 11. Juni 2010

Impressionen

Nur ganz kurz: Die Impressionen befinden sich nicht hier, sondern im Fotoalbum. Ich wollt's nur mal loswerden.

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Hilfe - wie evakuiere ich mich selber?

Schon mal dich selbst evakuiert? Nein? Dann hier mein kleiner Erlebnisbericht.

Nur wenige Tage ist es her, dass ich an einem schönen Mittwoch, meinem unifreien Tag, einen schönen Ausflug in die Konsumwelt meiner Stadt gemacht habe und mich anschließend auf den Nachhauseweg gemacht habe. Nichtsahnend, müde und voller Vorhaben den Abend mit der Vorbereitung auf das baldige Referat zu verbringen.

Denn obwohl unifrei heißt, dass ich an dem Tag keine verpflichtenden Veranstaltungen im Unigebäude besuchen muss, heißt das nicht automatisch, dass es nichts zu tun gäbe.

Wie gesagt, ahnungslos trappelte ich von der Bushaltestelle in meine Wohnung und traf dort meine zur Zeit zwei einzigen männlichen Mitbewohner in der Küche. Brütendwarm bekam ich erzählt, dass ich in etwa zwei Stunden aus meiner Wohnung verschwunden sein sollte. "Äh...wie bitte? Wieso'n das? Meint ihr das ernst?" Die Erklärung lautete "Evakuierung! Bombe!" oder besser: "Bombenentschärfung."

Meine Ungläubigkeit beruhte wohl darauf, dass ich sowas noch nie mitgemacht habe. Zu dem Zeitpunkt wusste ich auch noch nicht, dass die Stadt scheinbar schon Profi in dieser Disziplin ist. War wohl nicht die erste Bombe, die sich in den unergründlichen Tiefen der Stadt, lange Jahre auf seltsame Weise unentdeckt blieb.

Nagut. Ich saß also in meinem Zimmer. Ein wenig planlos. Denn wann schon habe ich mir einen Plan für Bombenentschäfrungsfälle gemacht? Lernen wollte ich. Das geht nun mal auch in der Uni gut. Also naheliegend: Mich selbst in die Uni evakuieren. Schön. Das hat auch geklappt. Nur leider die Bombenentschärfung klappte nicht. Jedenfalls nicht nach Zeitplan. Und so saß ich da und wartete auf den Knall der nicht kam. Eigentlich kein Wunder: Denn wenn man am frühen Morgen beschließt am Abend des gleichen Tages etwa 10 000 Menschen zu evakuieren, kann man vielleicht davon ausgehen, dass nicht alle wissen was los ist. Demzufolge dauert eine Evakuierung schon mal länger.

Problem: Die Uni hat auch nicht ewig offen. Lösung: An die Bushaltestelle stellen und mich von dem Bus in die Evakuierungsschule fahren lassen. Dieser Plan funktionierte ganz gut und ich traf sogar auf zwei meiner weiblichen WG Mitbwohnerinnen. Das einzig verwunderliche: "Warum bitteschön fährt ein Bus, der mich evakuieren soll, mitten durch das Gebiet das Evakuiert worden ist dorthin??? Soll das für den extra Nervenkitzel sorgen oder was?".

Also zu dritt ließ sich der Aufenthalt, zusammen mit den Bockwürstchen und dem Kakao von der DRK wesentlich besser aushalten. Bis es dann schließliche um kurz vor ein Uhr nachts hieß: "Bombe gesprengt. Busse kommen. Und mein Bett wartet auf mich. Und ich auf mein Bett."

Am nächsten Tag habe ich übrigens prompt verschlafen. Ich habe meinen Wecker einfach nicht gehört. Passiert glücklicherweise nur selten und ich konnte meine Verschlafenszeit noch aufholen und rechtzeitig zur Uni kommen. Danke übrigens an dieser Stelle an meine Mama, die mir rechtzeitig morgens früh eine SMS schrieb und mich damit endgültig weckte und erinnerte wie spät es eigentlich ist.

Soweit also mein Erlebnis der besonderen Art.

Achja. ich spiele in der Uni jetzt auch "Wer wird Millionär". Kein Witz. In einer Vorlesungen werden so kleine Fernbedienungen ausgeteilt, mit denen wir über Fragen abstimmen dürfen. Zum Beispiel, wenn man wissen möchte, ob wir alles richtig verstanden haben. Oder was wir über bestimmte Sachen denken. Die Frage mit der echten Millionen bekommen wir da wohl nicht gestellt, aber man immerhin noch ein bisschen was anderes in der Vorlesung zu tun als dasitzen und zuhören.

Donnerstag, 30. Juli 2009

Famoser Fotomix Fertig

Nach einer endlos langen gähnenden Leere in den Neuigkeiten meiner Fotoalben habe ich mich entschlossen einen kleinen Fotomix aus den letzten Monaten zusammenzustellen. Viel Spaß beim Stöbern!

Und nicht nur der Fotomix ist fertig – auch ich! Mit meinen Prüfungen nämlich. Vier an der Zahl waren es dieses Semester nur, von denen drei in einer Woche zu meinen absoluten „Lieblinsfächern“ gehörten. Schon allein die Namen hören sich „spannend“ an: Testtheorie und Testkonstruktion, Datenanalyse und Statistik II. Nun da ich alle drei bestanden habe (dank der Speed-Korrektur wusste ich teilweise schon innerhalb von 24 Stunden Bescheid) kann ich mit schönen Begriffen um mich schmeißen.

Hier eine kleine Auswahl: Hauptkomponentenanalyse, Korrelation, Gütekriterien, Multivariate Varianzanalyse, Unabhängige/Abhängige Variablen und so weiter. Hätte ich die ganzen Begriffe mal früher gewusst, hätte ich wahrscheinlich öfter im Galgenmännchen gewonnen ;-).

Übrigens hat mich eine Kommilitonin darauf Aufmerksam gemacht, dass unsere Professoren regelmäßig Schimpfwörter in der Vorlesung benutzen – wirklich ungehörig! Sie machen es aber ganz versteckt, sodass es nicht zu offensichtlich ist. Wollt ihr wissen was sie sagen? Aaaalso, das Wort, dass ich wirklich, wirklich oft gehört habe in diesem Semester lautet: FAKTOR!

Ja, diese Erkenntnis musst erst einmal verdaut werden.


Und – in Anlehnung und Inspiration an Hermys Blog – eine kleine Bilanz nach dem ersten geschafften Studienjahr:

- Psychologie: Ich denke, dass ich dabei bleiben werde, auch wenn ich mir Anfang noch sehr unsicher war und noch nicht genau weiß, woraus es hinauslaufen wird.

- Viel passiert: Zwei Semester, zwei unterschiedliche Unis, zweimal Umziehen, zweimal Einleben. Viele neue nette Menschen kennenlernen – so einige davon aus aller Welt, Deutschland inklusive natürlich.

- Insgesamt 10 Klausuren, von denen ich vier aus dem ersten Semester noch mal schreiben muss/te. Bachelor ist eben nicht gleich Bachelor. Gefühlt ist der Versuch eine Vergleichbarkeit der Studiengänge herzustellen nach hinten losgegangen.

- „Private Anstalt“ =) : Bei so vielen Psychologiestudierenden, die auch noch überwiegend weiblich sind, kommt die therapeutische Gesprächsader wohl nie zu kurz ;). Auch wenn ein Psychologiestudium nicht gleich therapeutische Kompetenzen verspricht; so einige werden wohl doch diesen Weg wählen…

- Achja, und Psychologie ist eine Wissenschaft, kein so genanntes „Laberfach“. Das ist mir spätestens nach einigen methodenlastigen Fächern klar geworden. Psychologie ist nämlich die Wissenschaft vom Erleben und Verhalten (meistens der Menschen…wobei auch Tiere durchaus öfter erwähnt werden).

- Soso, und was ich jetzt kann? Ich kann mit Unmengen von schönen, komplizierten, unverständlichen, abenteuerlichen oder auch missverständlichen Begriffen um mich werfen. Außerdem kann ich – zumindest ein bisschen – mit Zahlen jonglieren und weiß ein wenig darüber wie man sie so hinbiegt, dass sie schön aussehen.

Und nun ein schönes psychologisches Schlusswort für diesen Blogeintrag, das uns einmal am Ende einer Vorlesung gesagt wurde:

Ich wünsche euch eine gute Übereinstimmung zwischen eurem Ich und eurem Selbst!

Mittwoch, 24. Juni 2009

El Regalo und in da city

So, finally, komm ich jetzt endlich auch mal dazu mal wieder zu posten. Ganz ungelogen hab ich schon mal einen wunderschönen Artikel über el regalo geschrieben - leider hab ich was falsch gemacht und alles wurde gelöscht. (Ahhh - halt! STOP! Ich hab den alten Eintrag in den teifen meines Blogbearbeitungsprogrammes gefunden. Gerade eben! Wen es interessiert - ich stell den unten nochmal rein =) )

Also jetzt nicht der Originalschrieb, sondern einfach ein Bild von dem original, halb fer
tigen, im schweiße meines Angesichts gewerkelten Regals =): Made by Do it yourself. Mein Puzzleregal, zum Zusammenstellen wie es beliebt.

Und weils so schön ist, noch ein paar Bilder von der neuen, alten Stadt:


Und hier - der alte, erste Regalpost:

Mein ganz spezieller Zimmermitbewohner - kein er, keine sie, ein DAS! DAS REGAL! Nein, ich stelle euch nicht mein Bett, meinen Schrank, meinen Tisch oder gar meinen Laptop vor, obwohl ich sie auch alle sehr gern habe und es zu schätzen weiß, Möbel im Zimmer zu haben, nachdem ich so einige Tage ohne sie ausgekommen bin...

Aber mein Regal...mein Regal. Ich stell es euch deshalb vor, zumindest was bisher davon schon steht, weil es nicht die Marke Billy oder Hildegund ist (so schön diese Namen auch sein mögen), sonder weil es von der Marke "Self-made" ist oder auch "Made by me". Und ich stelle es euch deshalb vor, weil ihr gerne eure Kommentare über das Gelingen oder nicht gelingen meines halben Regalen loswerden dürft.

Im Schweiße meines Angsichts und mir der bloßen Kraft meiner Hände (nagut, dass sag ich jetzt nur weil's so schön dramatisch klingt, eigentlich war da nämlich auch ein Akkuschrauber mit im Spiel), habe ich gesägt und geschraubt, gemessen und zusammengepuzzelt. Und schließlich eingeräumt.

Und jetzt kommt der große Moment - ein ... tatatataaaaaa ... BILD!
(Siehe oben.)